Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen und Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) Gültig ab: 20. února 2026
TEIL A: ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)
1. Einführende Bestimmungen und Art des Dienstes
1.1. Anbieter: Betreiber und Anbieter der Plattform Klidly ist das Unternehmen Content Makers s.r.o., Reg.-Nr.: 07649517, USt-IdNr.: CZ07649517, mit Sitz in Nádražní 879/27, Moravská Ostrava, 702 00 Ostrava, Tschechische Republik, eingetragen im Handelsregister (im Folgenden „Anbieter“).
1.2. Kunde: Der Dienst ist ausschließlich für Unternehmer und juristische Personen (B2B-Sektor) bestimmt. Eine natürliche oder juristische Person, die eine Organisation auf der Plattform Klidly registriert, schließt einen Dienstleistungsvertrag mit dem Anbieter ab (im Folgenden „Kunde“). Bestimmungen des Verbraucherschutzrechts finden auf dieses Vertragsverhältnis keine Anwendung.
1.3. Dienst: Die Plattform Klidly ist eine cloudbasierte B2B-SaaS-Lösung (Software-as-a-Service) für modernes Personalmanagement, die insbesondere die Verwaltung von Personalkarten, Leistungsbewertung (1-on-1-Meetings, OKR), Zufriedenheitsumfragen (eNPS), Abwesenheitsmanagement, Skills Matrix, Gamifizierung und eine Unternehmenswissensdatenbank umfasst (im Folgenden „Dienst“).
2. Benutzerkonto und Sicherheit
2.1. Der Dienstleistungsvertrag wird elektronisch in dem Moment abgeschlossen, in dem der Kunde die Registrierung (Erstellung einer Organisation/eines Mandanten) auf der Website klidly.com erfolgreich durchführt und diese AGB akzeptiert.
2.2. Benutzerverwaltung: Der Kunde trägt (über die Rollen Super Admin / Admin) die volle und ausschließliche Verantwortung für die Erstellung von Konten für seine Mitarbeiter oder Mitarbeiter (im Folgenden „Benutzer“), die Zuweisung von Berechtigungsstufen (RBAC) und für alle Aktivitäten, die von seinen Benutzern innerhalb des Dienstes durchgeführt werden.
2.3. Passwortsicherheit: Der Kunde und seine Benutzer sind verpflichtet, ihre Zugangsdaten zu schützen. Der Anbieter übernimmt keine Verantwortung für den Missbrauch eines Benutzerkontos, die unbefugte Löschung von Daten oder das Durchsickern von Informationen, die durch eine Kompromittierung der Zugangsdaten auf Seiten des Kunden (z. B. schwaches Passwort, Phishing, Account-Sharing) verursacht wurden.
3. Dateneigentum und Nutzungsrechte
3.1. Eigentum an Kundendaten: Alle Daten, Dateien, Dokumente, Sitzungsprotokolle, Bewertungen und personenbezogenen Daten, die der Kunde oder seine Benutzer in den Dienst hochladen (im Folgenden „Kundendaten“), bleiben im ausschließlichen Eigentum des Kunden. Der Anbieter erwirbt keine Eigentumsrechte an Kundendaten und wird diese nicht für andere Zwecke als die technische Bereitstellung des Dienstes für den Kunden verwenden.
3.2. Geistiges Eigentum des Anbieters: Der Anbieter ist der ausschließliche Eigentümer des Dienstes, seines Quellcodes, Designs, seiner UI/UX-Elemente, seines Know-hows und seiner Datenbankarchitektur. Der Kunde erwirbt eine nicht übertragbare, nicht exklusive und zeitlich begrenzte Lizenz zur Nutzung des Dienstes für seine internen Geschäftszwecke für die Dauer des Vertrages.
4. Künstliche Intelligenz (KlidlyAI) und Integrationen von Drittanbietern
4.1. KlidlyAI: Der Dienst umfasst optionale Funktionen, die durch künstliche Intelligenz unterstützt werden (z. B. Zusammenfassungen von 1-on-1-Meetings, KI-Assistent über die Wissensdatenbank, OKR-Generator, Kompetenzprofilierung).
4.2. Datenschutz vor KI-Training: Für das KlidlyAI-Modul nutzt der Anbieter ausschließlich Enterprise-Lösungen (API) von seriösen Drittanbietern (z. B. OpenAI, Anthropic), bei denen vertraglich eine Zero Data Retention for Training-Richtlinie garantiert ist. Kundendaten werden von diesen Anbietern nicht zum Training ihrer öffentlichen KI-Modelle verwendet und werden dies auch niemals tun.
4.3. BYOK (Bring Your Own Key)-Modus: Wenn der Kunde sich entscheidet, seinen eigenen API-Schlüssel eines Drittanbieters für die KI-Nutzung in das System einzugeben, tut er dies auf eigene Verantwortung. Der Anbieter übernimmt in diesem Fall keine Verantwortung für den Token-Verbrauch, die Abrechnung durch Dritte oder die Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen seitens des API-Schlüssels des Kunden.
4.4. KI-Einschränkungen und Verbot automatisierter Entscheidungsfindung: Die vom KlidlyAI-Modul generierten Ergebnisse haben rein beratenden, analytischen und unterstützenden Charakter. Der Kunde erkennt an, dass KI-Systeme auf Wahrscheinlichkeitsbasis arbeiten und ungenaue, unvollständige oder irreführende Informationen (sogenannte Halluzinationen) generieren können. Der Dienst führt keine automatisierten Entscheidungen mit rechtlicher oder ähnlicher Wirkung für Mitarbeiter durch (im Sinne von Art. 22 DSGVO). Jegliche arbeitsrechtlichen Schritte (z. B. Beförderung, Entlassung, Gehaltsänderungen, Zuweisung von Vermögenswerten) müssen immer von einem menschlichen Vertreter des Kunden bewertet und durchgeführt werden. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Schäden oder arbeitsrechtliche Streitigkeiten, die aus dem Vertrauen auf KlidlyAI-Ergebnisse entstehen.
4.5. Integrationen von Drittanbietern: Der Dienst ermöglicht die Verbindung mit Drittsystemen (z. B. Slack, MS Teams, iCal-Feed). Der Anbieter garantiert nicht für die Verfügbarkeit, Sicherheit und Ausfälle dieser fremden Dienste.
5. Zahlungsbedingungen und Tarife
5.1. Preisliste und Tarife: Der Dienst wird in Versionen angeboten, die in der aktuellen auf der Website klidly.com verfügbaren Preisliste definiert sind (Free, Business, Enterprise). Alle aufgeführten Preise für kostenpflichtige Tarife verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
5.2. Kostenloser Tarif (Free): Die Nutzung des Dienstes ist für Organisationen mit maximal fünf (5) aktiven Benutzerkonten (Personalkarten) dauerhaft völlig kostenlos.
5.3. Kostenpflichtige Tarife: Wenn der Kunde das Limit von 5 aktiven Benutzern überschreitet oder Funktionen aktiviert, die höheren Tarifen vorbehalten sind (Business, Enterprise), wechselt der Dienst in den kostenpflichtigen Modus. Die Gebühr richtet sich in diesem Fall automatisch nach der höchsten Anzahl aktiver Benutzerkonten, die in der Organisation des Kunden im jeweiligen Abrechnungszeitraum registriert sind.
5.4. Fälligkeit und Verzug: Der Abrechnungszeitraum für kostenpflichtige Tarife ist standardmäßig monatlich (oder jährlich, sofern vereinbart). Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung fällig. Im Falle eines Zahlungsverzugs des Kunden von mehr als 14 Tagen ist der Anbieter berechtigt, den Zugriff des Kunden auf Dienstfunktionen einzuschränken (z. B. in den Read-Only-Modus). Nach 30 Tagen Verzug kann das Konto vorübergehend gesperrt oder gelöscht werden.
6. Verfügbarkeitsgarantie (SLA) und Haftungsbeschränkung für Schäden
6.1. SLA (Service Level Agreement): Der Anbieter unternimmt alle wirtschaftlich vertretbaren Anstrengungen, um sicherzustellen, dass die Verfügbarkeit des Dienstes mindestens 99,5 % der Zeit in einem Kalendermonat beträgt. In diese Zeit fallen keine geplanten Wartungsarbeiten (über die der Kunde vorab informiert wird) sowie Fälle höherer Gewalt (z. B. Ausfälle von Internet-Backbones, Cyberangriffe, Ausfälle von Subunternehmern der Cloud-Infrastruktur).
6.2. Haftungsausschluss für Inhalte: Der Dienst wird ohne Mängelgewähr bereitgestellt. Der Anbieter übernimmt keine Verantwortung für die verfahrenstechnische, buchhalterische oder arbeitsrechtliche Richtigkeit der vom Kunden im Dienst geführten HR-Agenda (z. B. Rechtmäßigkeit der Abwesenheitsgenehmigung, Richtigkeit interner Richtlinien). Der Dienst ersetzt keine professionelle HR- oder Rechtsberatung.
6.3. Ausschluss indirekter Schäden: Soweit gesetzlich zulässig, haftet der Anbieter nicht für entgangenen Gewinn des Kunden, Rufschädigung, Verlust von Geschäftschancen, Ansprüche Dritter oder Datenverlust infolge eines Fehlers seitens des Kunden (z. B. unbeabsichtigtes Löschen eines Benutzers durch einen Administrator).
6.4. Haftungshöchstgrenze (Liability Cap): Eine etwaige Haftung des Anbieters für nachgewiesene direkte Sachschäden, die dem Kunden im Zusammenhang mit der Nutzung des Dienstes entstehen, ist auf einen Höchstbetrag begrenzt, der der Summe der Gebühren (ohne MwSt.) entspricht, die der Kunde dem Anbieter für den Dienst in den letzten zwölf (12) Monaten unmittelbar vor Eintritt des schadensverursachenden Ereignisses nachweislich gezahlt hat. Beim kostenlosen Tarif (Free für max. 5 Benutzer) ist die Haftung für Schäden seitens des Anbieters vollständig ausgeschlossen.
7. Vertragsdauer, Beendigung und Datenlöschung
7.1. Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit abgeschlossen.
7.2. Beendigung (Offboarding): Der Kunde (in der Rolle des Super Admin) kann die Bereitstellung des Dienstes jederzeit beenden, indem er die Organisation in den Anwendungseinstellungen löscht (Organization Deletion). Die Kündigung des Abonnements wird nach Ablauf des bereits bezahlten Abrechnungszeitraums wirksam. Gezahlte Gebühren werden nicht erstattet.
7.3. Datenexport: Der Kunde hat die Möglichkeit, seine Daten jederzeit vor der Kontolöschung in den gängigen verfügbaren Formaten aus dem Dienst zu exportieren.
7.4. Permanente Datenlöschung: Der Anbieter verpflichtet sich, spätestens innerhalb von dreißig (30) Tagen nach der vollständigen Löschung der Organisation eine unwiderrufliche und dauerhafte Löschung aller Kundendaten (einschließlich aller personenbezogenen Daten der Benutzer und hochgeladenen Dateien) aus seinen Produktionsdatenbanken durchzuführen, mit Ausnahme von Daten, deren weitere Aufbewahrung gesetzlich vorgeschrieben ist (z. B. Rechnungs- und Buchhaltungshistorie).
8. Schlußbestimmungen
8.1. Diese AGB und die daraus resultierenden Rechtsbeziehungen unterliegen dem Recht der Tschechischen Republik. Etwaige Streitigkeiten werden vor dem sachlich und örtlich zuständigen Gericht der Tschechischen Republik am Sitz des Anbieters beigelegt.
8.2. Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB und den AVV in angemessenem Umfang einseitig zu ändern (z. B. aufgrund von Gesetzesänderungen oder der Hinzufügung neuer Dienstmodule). Über eine Änderung wird der Kunde per E-Mail oder In-App-Benachrichtigung mindestens 14 Tage vor Inkrafttreten der Änderungen informiert. Wenn der Kunde mit den Änderungen nicht einverstanden ist, hat er das Recht, den Vertrag zu kündigen. Durch die weitere Nutzung des Dienstes nach dem Datum des Inkrafttretens erklärt der Kunde sein Einverständnis mit den Änderungen.
TEIL B: AUFTRAGSVERARBEITUNGSVERTRAG (AVV/DPA)
Dieser Teil stellt einen Auftragsverarbeitungsvertrag im Sinne von Art. 28 der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates (der „DSGVO“) dar. Durch Anklicken der Zustimmung zu den AGB bei der Registrierung schließen beide Parteien diesen Vertrag elektronisch ab.
1. Status der Vertragsparteien
Aufgrund der Art des Dienstes (HR-Plattform) gibt der Kunde personenbezogene Daten seiner Mitarbeiter, Bewerber und Mitarbeiter in das System ein. In diesem Vertragsverhältnis agiert der Kunde als Verantwortlicher und der Anbieter (Content Makers s.r.o.) als Auftragsverarbeiter.
2. Gegenstand, Zweck und Dauer der Verarbeitung
2.1. Der Auftragsverarbeiter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich zum Zweck der Bereitstellung, des technologischen Betriebs, der Wartung und des Supports des Klidly-Dienstes gemäß den Funktionen, die der Verantwortliche aktiv in der Anwendung nutzt.
2.2. Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich auf Grundlage dokumentierter Weisungen des Verantwortlichen. Als eine solche Weisung gilt die Interaktion des Verantwortlichen und seiner Benutzer mit der Anwendungsoberfläche und ihren Modulen (z. B. Speichern von Daten in einer Personalkarte, Starten einer Textanalyse über KlidlyAI, Genehmigen von Abwesenheiten im Kalender).
2.3. Die Verarbeitung dauert für die Dauer des Bestehens des Benutzerkontos (Organisation) des Verantwortlichen auf der Plattform und anschließend für die erforderliche technische Zeit zur dauerhaften Datenlöschung (max. 30 Tage nach Kontolöschung).
3. Art und Kategorie der verarbeiteten Daten
Je nach Umfang der Dienstnutzung kann der Verantwortliche die folgenden Kategorien von Daten über Betroffene (Mitarbeiter, Auftragnehmer, Alumni) in das System einpflegen:
- Grundlegende Identifikations- und Kontaktdaten: Vorname, Nachname, geschäftliche E-Mail-Adresse, Telefon, Geburtsdatum, Foto/Avatar, Jobposition, Abteilung, zugewiesene Vermögenswerte (Assets).
- Arbeits- und Leistungsdaten: Leistungsbewertung (OKR, Ziele), Protokolle von 1-on-1-Meetings und Feedbacktexte, Kompetenzmatrix (Skills Matrix), Lob (Kudos), gesammelte Belohnungen (Coins), Antworten aus eNPS (Pulse) Zufriedenheitsumfragen, Onboarding-Checklisten.
- Daten zu Abwesenheiten und Anwesenheit: Aufzeichnungen im Abwesenheitskalender (Urlaub, Homeoffice). Wenn der Verantwortliche Aufzeichnungen über Arbeitsverhinderungen aus gesundheitlichen Gründen nutzt (z. B. Krankheit, Sick Days), können diese Aufzeichnungen den Charakter einer besonderen Kategorie personenbezogener Daten (Gesundheitsdaten) im Sinne von Art. 9 DSGVO annehmen. Der Auftragsverarbeiter wertet diese Aufzeichnungen in keiner Weise medizinisch aus; sie dienen lediglich als Systemaufzeichnung im Kalender für die Registrierungsbedarfe des Verantwortlichen.
4. Rechte und Pflichten des Verantwortlichen (Kunden)
4.1. Der Verantwortliche trägt die volle und ausschließliche Verantwortung dafür, dass er über eine gültige Rechtsgrundlage (z. B. Erfüllung eines Arbeitsverhältnisses, berechtigtes Interesse, Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung oder Einwilligung des Betroffenen) für das Hochladen personenbezogener Daten in den Dienst und für deren potenzielle Verarbeitung durch das KlidlyAI-Modul verfügt.
4.2. Der Verantwortliche ist verpflichtet, die Informationspflicht (gemäß Art. 13 und 14 DSGVO) gegenüber seinen Mitarbeitern zu erfüllen, dass er die Klidly-Cloud-Plattform zur Erfassung und Analyse ihrer HR-Daten nutzt.
5. Pflichten des Auftragsverarbeiters und Datensicherheit
5.1. Der Auftragsverarbeiter verpflichtet sich, über alle verarbeiteten personenbezogenen Daten strengste Vertraulichkeit zu wahren und sicherzustellen, dass sich auch alle Personen, die auf seiner Seite mit den Daten in Berührung kommen (Mitarbeiter und Entwickler), zur Vertraulichkeit verpflichten.
5.2. Der Auftragsverarbeiter erklärt, dass er geeignete technische und organisatorische Maßnahmen implementiert hat und aufrechterhält, um ein hohes Maß an Datensicherheit zu gewährleisten (Art. 32 DSGVO). Zu diesen Maßnahmen gehören insbesondere:
• Datenverschlüsselung im Ruhezustand (Data-at-Rest) und bei der Übertragung über das Netzwerk (HTTPS/TLS).
• Logische Isolierung von Kundendaten auf Datenbankebene (Mandantentrennung).
• Absicherung des Zugriffs durch ein System von Rollen und Berechtigungen (Role-Based Access Control).
• Regelmäßige automatische Datenbanksicherung zur Vermeidung von Datenverlust.
• Sicheres Einweg-Hashing von Benutzer-Zugangspasswörtern.
6. Einbindung weiterer Auftragsverarbeiter (Subunternehmer)
6.1. Der Verantwortliche erteilt dem Auftragsverarbeiter hiermit die allgemeine Genehmigung, andere Auftragsverarbeiter (Subunternehmer) einzubinden, die den notwendigen technologischen Betrieb des Dienstes sicherstellen.
6.2. Hierbei handelt es sich um geprüfte Infrastruktur- und Dienstleister, primär: Cloud-Hosting- und Datenbankanbieter mit bevorzugter Datenspeicherung innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (z. B. AWS, Vercel, Supabase), Anbieter von KI-Modellen über Unternehmens-API (z. B. OpenAI, Anthropic), Anbieter von Infrastruktur für Transaktions-E-Mails und zertifizierte Payment-Gateways.
6.3. Der Auftragsverarbeiter verpflichtet sich, mit seinen Subunternehmern Verträge abzuschließen, die mindestens das gleiche Datenschutzniveau gewährleisten, wie es dieser AVV garantiert. Wenn der Auftragsverarbeiter plant, eine neue Kategorie von Subunternehmern hinzuzufügen, wird er den Verantwortlichen informieren (z. B. durch Anpassung der AGB/AVV), und der Verantwortliche hat das Recht, einen berechtigten Widerspruch gegen eine solche Änderung einzulegen.
7. Zusammenarbeit und Meldung von Sicherheitsvorfällen
7.1. Tritt eine Verletzung der Sicherheit personenbezogener Daten auf Seiten des Auftragsverarbeiters auf (Data Breach), wird der Auftragsverarbeiter den Verantwortlichen unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 48 Stunden nach Kenntnisnahme von dem Vorfall benachrichtigen. Der Auftragsverarbeiter wird dem Verantwortlichen bei der Kommunikation mit der Aufsichtsbehörde behilflich sein.
7.2. Der Auftragsverarbeiter wird dem Verantwortlichen angemessene Unterstützung gewähren, falls die betroffene Person (Mitarbeiter des Kunden) ihre Rechte gemäß der DSGVO ausübt (Recht auf Löschung, Auskunft, Berichtigung, Übertragbarkeit). Diese Agenda wird primär und unabhängig vom Verantwortlichen über integrierte Funktionen in der Benutzeroberfläche des Dienstes abgewickelt (z. B. Löschen der Personalkarte eines Mitarbeiters, Export als PDF).
8. Datenlöschung
Wie in Punkt 7.4 der AGB dargelegt, verpflichtet sich der Auftragsverarbeiter nach vollständiger Beendigung der Bereitstellung des Dienstes, alle personenbezogenen Daten und deren Kopien innerhalb von 30 Tagen dauerhaft und unwiderruflich aus der Produktionsdatenbank zu löschen, mit Ausnahme von Daten, bei denen die Verpflichtung zu deren Aufbewahrung aus geltenden gesetzlichen Vorschriften resultiert (Steuer- und Buchhaltungsunterlagen).